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#2
Die Jungs haben des öfteren intressante Sachen im Regal. Gerade Werkzeuge, die man nicht jeden Tag braucht sind recht günstig und reichen in der Regel für die "Kurzeinsätze".
Gruß
Heiko Lange

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#3
Hmm, der einzige Norma hier weit und breit ist in Klein Kasachstan und sieht auch so aus...

Ich hab übrigens so einen Riesenhandlampe in alt, da ist eine handelsübliche Leuchtstoffröhre 1000mm denk ich drin.
Gruß Manuel
161999 & 162827
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Lampe

#4
hab ich mir auch geholt. Leuchtet wie Sau, und man kann die mit den Magnetfüßen super auf den federbeindomen des X positionieren. Was dös Zangerlset taugt werden wir sehen wenns benötigt wird.
Five Speed-128AS000135107-1981. Gruss Helmut.

#7
Von dem Lidl-Zeug halte ich generell nix, da hab ich bisher nur Gelump bekommen. Aber bei Markenware wie Maglite macht man natürlich nix falsch. Und die Ringratschen könnte man sich auch mal anschauen. So etwas gibte es ab nächsten Donnerstag auch bei Aldi (Süd). Ich hab mir das letze Mal einen Satz geholt und bin echt begeistert davon. Gut verarbeitet und robust. Einziger (verschmerzbarer) Mangel: man muss vorher immer erst testen in welche Richtung die Ratsche greift, weil keine Markierung drauf ist. Und wenn der Satz noch statt des für Oldies nicht-französischer Provenienz völlig überflüssigen 14ers einen schmerzlich vermissten 19er hätte wäre er quasi perfekt.
Grüezi,
Thomas

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Beginne jeden Tag mit einem Lächeln - dann hast Du's hinter Dir!

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#8
Das ganze Zeug von Nirma, Lidl und Co ist bedingt nutzbar. Bei Ausschlagstiften, Segeringzangen usw. kann man aufgrund der geringen Nutzung nicht viel falsch machen. Der Druckwächter/Öler von Kraft (Norma) habe ich auch. Zufriedenheit, naja )-: Die Druckluftratsche ist i.O. Erspart einem z.B. bei Getriebe einiges an Arbeit. Anziehen ist eh später von Hand angesagt. Die Gewindebohrer zum Nachschneiden sind auch vollkommen i.O.
Bei den Ratschen, Schraubendrehern, Schlüsseln usw hört allerdings auf. Da setzte ich doch eher auf Hazet, Facom, Gedore usw.
Gruß
Heiko Lange

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#9
Hahaha, da muss ich echt leise lächeln...

Wenn, dann kann man bei den Druckluftgeräten, eletrischen Geräten, Bohrern etc sagen, dass die Qualität spürbar geringer ist als bei deutlich teureren Markenprodukten.
Wenn es Werkzeugbereiche gibt, wo praktisch kein qualitativer Unterschied mehr existent ist (das bestätigen auch durch die Bank die einschlägigen Tests in den Fachzeitschriften wie OldtimerMarkt, etc) dann ist das bei den Schraubenschlüsseln, Ratschenkästen etc...
Im Gegenteil, bei einem Bruchtest (OldtimerMarkt) mit Ringgabelschlüsseln haben sich die allerbilligsten Schlüssel als mindestens gleich stabil gezeigt, Verlierer weil am frühesten gebrochen: ein Ringschlüssel von Gedore...
Die Ratschenkästen sind alle in Industriequalität, die viel vollständigere Ausstattung wiegt den reinen guten Namen der teuren Marken-Anbieter mehr als auf...
Das mit dem Markenglauben ist einfach in den Köpfen der allermeisten Leute fest eingemeisselt...

Bei den Ratschenschlüsseln habe ich einen Satz vom Aldi und einen teuren von "Kraftwerk" zum sechsfachen Preis - bis auf die etwas zierlichere Ausführung habe ich noch keine Vorteile der teuren Schlüssel feststellen können...
Im Gegenteil habe ich Druckluftsäge, Blechnibbler, Schlagschrauber, Druckluftratsche etc. von Markenherstellern... Bei Geräten die ich seltener verwende wie den Schleifern etc. habe ich auch die Norma-Dinger gekauft.
Ich arbeite sehr viel mit dem Schlagschrauber (hab ja auch nebenher nen kleinen Reifendienst) da hab ich einen von Hazet und einen von Rodcraft, mit dem billigen will ich da auf Dauer nicht arbeiten.
Der kostet aber nur ein Achtel z.B. des Rodcraft und für den einmaligen Reifenwechsel in Frühjahr und Herbst reicht er dann auch wieder locker...

Es ist wie immer im Leben und mit dem Werkzeugkauf... Die Erfahrungen und Meinungen Anderer und auch vorgefasste Meinunge sollte man ausklammern - anschaun was man wirklich braucht und dann das jeweils passende kaufen...
Zuletzt geändert von ManfredS am 23. Sep 2010, 07:52, insgesamt 1-mal geändert.
mfg., Manfred
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#10
Deltista831 hat geschrieben:Hahaha, da muss ich echt laut lachen...

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Die Ratschenkästen sind alle in Industriequalität, die viel vollständigere Ausstattung wiegt den reinen guten Namen der teuren Marken-Anbieter mehr als auf...
Das mit dem Markenglauben ist einfach in den Köpfen der allermeisten Leute fest eingemeisselt...

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Hallo Manfred,

lach bitte nicht so laut über Andersdenkende, ich finde das beleidigend. Wir haben alle unsere Erfahrungen gemacht. So oft wie ich mir die Finger aufgehauen habe aufgrund von wegbrechendem Billigwerkzeug - dass auch ich die wichtigen Dinge nur noch teuer kaufe und zum schrauben bei anderen Leuten immer mitnehme ist kein Markenglaube sondern Selbstschutz... Das soll nicht heissen dass billig immer schlecht sein muss, aber leider sieht man die Qualität den Kästen halt von aussen nicht an. Neulich habe ich z.B. aufgrund Deines Tips mal ein Problem mit einem BGS-Kasten gelöst. Da hätte ich mich sonst auch nicht drangetraut. Deswegen finde ich es wertvoll das wir hier unsere Praxiserfahrungen austauschen.

Viele Grüsse Joachim (der sich trotzdem immer freut wenn sich jemand die Mühe macht die Angebote hier zu posten!)

#11
gut so wars nicht gemeint dan lächel ich nur noch leise... :lol:

Im Ernst, es stimmt schon, man kann bei Billig-Werkzeug richtig ins Klo greifen...

Nur ist es eben gerade bei Ratschenkästen und Schlüsseln nicht mehr so wie vor 20 Jahren wo nur es den groben Baumarktmüll aus dem Grabbelständer und die guten Markenquali gab. Die Kästen wie oben die von Lidl sind mittlerweile alle in einwandfeier Industriequalität, eben nicht wie die Praktiker-Grabbelständerware...

Und ich finde es mehr als befremdlich, wenn eben hier pauschalierte Aussagen gemacht werden, die offenbar ohne eigene Erfahrung gemacht wurden. Und gerade das teils grenzwertige Druckluftwerkzeug von Norma wrd dann gelobt und die einwandfreie Ware schlecht dargestellt, das ist einfach nicht richtig.

Und wie ich schon geschrieben habe, ich habe von Hazet bis Discounter verschiedene Stufen an Qualitäten in der Werkstatt.
Und die Kästen von Lidl habe ich mir zumindest mal im Markt angesehen (mangels weiterem Bedarf aber nicht gekauft).
Das Norma-Druckluftwerkzeug habe ich mir teils gekauft, teils nicht weils an der Qualität gefehlt hat. Aber das kann man nirgends pauschalieren, ich habe z.B. auch im Praktiker-Grabbelständer einen sehr guten Gabel/Ringschlüsselsatz gefunden, während daneben für den selben Preis einer gelegen hat, den ich zu Gunsten meiner Sicherheit nicht mal in die Hand nehmen würde.

Lange Rede kurzer Sinn: Jeder muss es selbst entscheiden was er kauft. Und die für den Kaufentscheid ausschlaggebende Anforderung und den eigenen Qualitätseindruck muss man selber objektiv definieren.
Erfahrungen von Anderen könne dazu natürlich bedingt helfen, nicht aber wenn diese nicht mehr auf der Höhe der Zeit, pauschalierend oder von vorgefassten Meinungen von vorneherein subjektiv geprägt sind.
mfg., Manfred
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#12
Also ich für meinen Teil habe sehr häufig erfahren müssen, dass das billigste Produkt am ehesten kaputt geht.
Da war es egal, ob es sich um Schraubenschlüssel, Schraubendreher (da ganz besonders), Schraubstock, Wagenheber,
Bohrmaschine, Kompressor, oder auch sonst etwas handelte.
Natürlich gab es auch immer mal wieder angenehme Überraschungen, die so ganz untypisch viel Leistung für wenig Geld boten.
Generell muss man immer bedenken, dass eine Sache, welche für 20,-- € angeboten wird, nicht mehr Wert ist; das gebietet schon die Marktwirtschaft.
Ausnahmen gibt es sicher. Wenn ein Aufkäufer aus einer Insolvenzmasse aufkauft, dann hat den Verlust ein anderer gezahlt; diese Ausnahmen dürften aber selten genug vorkommen.

Für wenig Geld kann man nicht viel produzieren.
Für viel Geld kann man viel produzieren; muss man aber nicht.
Die Wahrscheinlichkeit, dass man für einen höheren Betrag ein höherwetiges Produkt kauft, ist sehr hoch.
Beim "Billigkauf" ist die Wahrscheinlichkeit, einen Totalverlust zu erleiden recht hoch.
Beim "teurer kaufen" (Markenware) ist die Tendenz da, zu viel zu bezahlen.
Allerdings hat man ein funktionierendes Werkzeug/Gerät.
Insofern neige ich dazu, lieber auf teurere Markenware zu gehen, anstatt ein Werkzeug mehrmals zu erwerben.

Für mich gilt nach wie vor: "Billig kaufen heißt zweimal kaufen!"

Wobei ich mir auch immer überlege, wie oft ich ein Werkzeug zu welchem Zweck benötige.
Ein "Billigwerkzeug", welches schneller verschleisst, kann durchaus Sinn machen, wenn man es nur einmalig benötigt.
Einen Schraubendreher, welcher durch schlagartiges Versagen (z.B Bruch der Klinge) ausfällt, würde ich mir nicht antun wollen.

Grüße
Wolfgang